Pflegetipp

Wichtig!

Montage-Tipps

Holz - des Menschen sympathischster Werkstoff

1. Kernholz

- innerer Holzteil eines Baumes - Unterschied zum Splintholz: dunklere Färbung, größere Festigkeit, Dichte und Dauerhaftigkeit, geringerer Wassergehalt

2. Splintholz

- junge Holzschicht eines Baumes als Wasserversorger – äußere Splintholzringe werden neu gebildet, innere Splintholzringe verwandeln sich in Kernholz

3. Kambium

- eigentlich wachsende Zellschicht des Stammes – Hormone steuern das jährliche Wachstum von Borke und neuem Holz

4. Bast

- innere kurzlebige Rindenschicht, wird später ein Teil der Borke – im Bast erfolgt der Nährstofftransport

5. Borke

- äußere, sich ständig erneuernde Rindenschicht – schützt vor äußeren Einflüssen

 

... und alles können wir nutzen!

Fichte

Kiefer

Eigenschaften

... gleichmäßig helle Färbung, ruhige Struktur, geringere Asthaltigkeit, günstige Festigkeit und Elastizität, geringes Schwinden und Quellen, Kern- und Splintholz nicht sehr dauerhaft, mittelschweres, weiches Holz

 

... rötliches Kernholz, hellgelber Splint, lebendige Struktur, hohe Asthaltigkeit, gute Festigkeit und Elastizität, schwindet und quillt stärker, Kernholz mäßig – Splintholz nicht sehr dauerhaft, mittelschweres und mäßig hartes Holz

Holzschutz

... chromfrei imprägniert, aber schwer imprägnierbar, deshalb hauptsächlich verwendbar für oberirdisch verbaute Produkte

 

... chromfrei imprägniert, sehr gut imprägnierbar, deshalb auch für Erdverbauung geeignet

Verwendung

... hervorragend verwendbar im Außenbereich durch sehr hohe Form- und Dimensionsstabilität, nach Imprägnierung auch geeignet für Verbauung mit Erdkontakt

 

... nach Imprägnierung hervorragend geeignet für Verbauung mit Erdkontakt z.B. Pfähle, Palisaden, Konstruktionsholz u.ä.

Die Natur kennt Holzmerkmale – keine Holzfehler.

Der Mensch weiß schon seit Urzeiten Holz als natürlichen Werkstoff zu schätzen und nutzen, denn er hat früh die hervorragenden Eigenschaften des Holzes erkannt: leichte und vielfältige Bearbeitung, hohe Festigkeit bei guter Elastizität, hohe Widerstandskraft bei Belastung, Wärmedämmung, Schallschutz uvm. ...

Noch heute ist Holz des Menschen liebster Werkstoff und wir müssen folgende besondere Holzeigenschaften in Kauf nehmen.

Sie sind natürliche Eigenschaften und kein Grund zur Beanstandung oder Reklamation.

Harzaustritt...

... ein Phänomen bei Nadelhölzern. Das an der Oberfläche austretende Harz kann durch vorsichtiges Abschaben und abwischen mit Terpentin entfernt werden.

Natürliche Maserung und sichtbare Äste...

variieren in Anzahl, Form und Größe je nach Baumart. Festverwachsene Äste stellen keine Qualitätsminderung im Gartenholzbereich dar.

Pilzbefall...

tritt vor allem in warmen Perioden oder bei zu geringer Luftzirkulation auf. Bläuepilze befallen das Holz oberflä-chlich, sind aber nicht holzzerstörend. Die Imprägnierung stoppt den Befall – vorher betroffene Stellen zeigen eine dunklere Färbung des Holzes. Schimmelpilze sind unbeden-klich und können abgewischt werden. Je nach Witterung verschwinden sie von allein.

Grün-weißliche Verfärbungen bei imprägniertem Holz...

sind Reaktionen des Kupfersalzes im Imprägnat, das das Holz gegen Schimmel und Insektenbefall schützt, in Verbin-dung mit Harz. Dies ist absolut unbedenklich, da es sich um Harz handelt, das von den Kupfersalzen eingefärbt wird und sich auf der Holzoberfläche ablagert.

Stellenweise raue Oberflächen...

... entstehen, wenn Holzfasern, die gegen die Bearbeitungsrichtung verlaufen, sich „aufstellen“. Dies ist trotz schonender Verarbeitung des Holzes nicht vermeidbar.

Speziell an Kopffasen und Kappschnitten sind „Fransen“ leider nicht zu vermeiden.

Trockenrisse und Formveränderungen...

beeinträchtigen nicht die Festigkeit und statischen Eigenschaften des Holzes. Wenn Holz trocknet, entstehen Spannungsrisse und Formveränderungen auf Grund natürlicher Reaktionen im Holz. Holz kann während des Trocknens um ca 8% in der Breite schwinden – in Längsrichtung schwindet es kaum. Hohe Feuchtigkeit kann diese Reaktionen wieder mindern.

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